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Modefotos in Kenia

Sylvia mit Mode von Prototype.Schumacher vor Elefant vor Kilimandscharo, ja, so ungefähr hatte ich mir das vorgestellt, als wir Deutschland Richtung Kenia verlassen haben, um Modefotos zu machen.

Es war dann aber doch alles viel schwieriger. Man darf auf Safari nicht einfach aussteigen, es könnten ja wilde Tiere (und davon haben wir reichlich gesehen) einen fressen wollen. Der Kilimandscharo, immerhin 5895m hoch, liegt die meiste Zeit hinter Wolken versteckt. Den Elefanten dahinter hab ich mir aus einem anderen Foto entlehnt (ist sonst auch viel zu gefährlich (denn die wirklich gefährlichen Tiere sind eher Elefanten als Löwen)) und am Besten alles zusammen morgens um 6.30 zum Sonnenaufgang (das heißt früh aufstehen für Haare/Make-up).

Aber wie so häufig hab ich in solchen Dingen Glück. Die Sonne schien, die Wolken rissen über dem Kibo auf und wir hatten rechtzeitig den einziegen Punkt im Amboseli Nationalpark erreicht, an dem man aussteigen darf, um dieses wundervolle Foto zu machen. Es war auch ohne Elefant schon wunderschön, aber ich wollte so gerne ein Tier mit drauf haben und so hab ich dann zuhause 5 Tage gebastellt (die Grasshalme haben so lange gedauert) bis ich ein perfektes Foto hatte.

Und wer denkt, bei den Massai war es leichter, der irrt. Die Massai sind clevere Kaufleute, auch wenn sie an ihren traditionellen Gewohnheiten festhallten, wittern sie ein Geschäft und gehen niemals als Verlierer aus dem Deal hervor. Na ja, diesmal vielleicht nicht. Unser Scout James hatte eine All-you-can-shoot-flatrate ausgehandelt und ehe sie sich versahen, hatte ich schon das Foto im Kasten (6 Schuß, das nenn ich mal effizient). Im Hintergrund kann man übrigens tatsächlich wieder den Kilimandscharo erahnen. Manchmal denk ich „mehr Glück, als Verstand“ und dann denk ich „Ne, Du hast es einfach voll drauf!“.

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