Kairo

„Wer Kairo nicht gesehen hat, hat die Welt nicht gesehen. Ihre Erde ist aus Gold, ihr Nil ist ein Wunder, ihre Frauen sind wie schwarzäugige Jungfrauen aus dem Paradies, ihre Häuser sind Paläste, ihre Luft ist weich und duftend wie Aloeholz. Und wie könnte Kairo anders sein, ist es doch die Mutter der Welt.“ So steht es in den Geschichten aus 1001 Nacht geschrieben.

Die Welt hat sich seit Scheherazade aber ein wenig verändert. Kairo ist ein 22 mio Moloch, dessen  Autofahrer wie Geisteskranke hupend in 6 Spuren durch 2 spurige Straßen drängeln. Der Muezzin ruft  zum Gebet und alle Musik verstummt. Die Stadt frißt sich weiter in die Wüste und hat sogar schon die Pyramiden von Giseh umzingelt. Der Duft ist nicht schlimm, aber Aloeholz ist es nicht 😉

Vielleicht sollten sie sich auf die „Mutter der Welt“ zurückbesinnen, denn das Reich der Pharaonen erfreut sich bei der ganzen Welt großer Beliebtheit und ist in Architektur und Bildhauerei immer noch wegweisend.

Ein wenig Ruhe findet man dagegen in der Al Moez-Street mit ihren unzähligen Moscheen, Karawansereien und Händlern – der Altstadtkern Kairos.

Aber es gibt auch „Coole Plätze“, hier im Cafe Lord, das Umm Kulthum, der größten Sängerin der Neuzeit Ägyptens, gewidmet ist, schießt grade der neue Ägyptische Volksheld Mo Salah für den FC Liverpool aufs Tor. Daneben.

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