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Dublin, St. Patrick’s Cathedral

Die Kirche war ursprünglich eine kleine Holzkapelle, die nahe einer Quelle stand, an der angeblich St. Patrick um 450 bekehrte Gläubige getauft hat. Ungefähr im Jahre 1191, während der Bischofszeit von John Comin (Erzbischof von Dublin), wurde die ursprünglich außerhalb der Mauern von Dublin aus Holz gebaute keltische  St. Patrick’s Church zu einer Kathedrale. Ein Großteil des heutigen 91m langen Gebäudes, Irlands größte Kirche, wurde bereits zwischen 1191 und 1270 erbaut. Der 43 m hohe Hauptturm (Minot-Turm) wurde 1370 unter dem Erzbischof Minot restauriert und erhielt im 18. Jahrhundert seinen Turmhelm.

Sylvia und ich waren Ende Januar in Dublin. Meine Fotoausbeute hält sich in Grenzen, was ich wirklich schön fand, war die St. Patrick´s Cathedral, genau wie ich protestantisch (ich merke erst jetzt im Alter, wie gut ich das finde).

Die Kirche dient nicht nur der Andacht sondern beherbergt auch einige Kunstschätze, die gezeigt werden wollen. Ganz oben die Statuen der Dichter und Denker des Landes. Glück hatte ich beim Foto vom Kirchenschiff, daß gerade niemand durchs Bild läuft und im Bild unten freu ich mich bei Blende 22 sehr über die tiefstehende Sonne um 13.00h im Januar!

Am Westende des Kirchenschiffs befindet sich eine Tür mit einem Loch darin, die auf eine Fehde  zwischen den Lords Kildare und Ormonde zurückgeht (1492). Ormonde hatte hier Zuflucht gefunden und nach Beilegung des Streits schnitt Kildare ein Loch in die Tür um seinem Widersacher die Hand zu reichen… tolle Geschichte!

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