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2. März ist „Texas Independence Day“

Am 2. März 1836 riefen die Texaner, im Vertrauen auf den Beistand der herrschenden Partei in den Vereinigten Staaten, die sich für eine Vermehrung der Sklavenstaaten einsetzte, die unabhängige Republik Texas aus und ernannten den General Sam Houston zum militärischen Oberbefehlshaber. Das mexikanische Heer unter Santa Anna besetzte im Zuge der Feindseligkeiten San Felipe de Austín, die Hauptstadt von Texas.

Am 6. März 1836 wurde die Missionsstadt Alamo von den Mexikanern nach dreizehntägiger Belagerung eingenommen. Dabei kamen alle Verteidiger (weniger als 190) ums Leben. Unter den Gefallenen waren auch Davy Crockett, James Bowie und William Travis. (das nur für meine Freundin, wenn ich wieder unter der Dusche „Davy Crocket“ singe)

Quelle Wikipedia

Die Fotos, die ihr hier seht, sind mit Ralf Möller in Austin, Texas, gemacht worden. Er wurde von dem Softwareunternehmen „Swing AG“ als Hauptdarsteller in seinem  Computerspiel „Enclave“ gebucht und ich hatte das große Vergnügen ihn zu fotografieren. Locationscouting war etwas schwierig. Das Spiel hat ein Mittelalterambiente und in Amerika gibt es nicht so viele „alte“ Locations. Aber unterm Strich hat´s doch funktioniert.

Ein Kommentar

  1. Also lieber Frank!

    Ich war in 39 Staaten der USA und Texas ist ein Staat, auf den ich in meinen Reisen am ehesten verzichten würde.
    Zum einen wurde in Texas (Dallas) Kennedy erschossen. Schon deshalb mag ich Arkansas – ein Nachbarstaat – beispielsweise lieber, denn von dort kommt Bill Clinton, mein Allzeit-Lieblingspräsident.
    Ansonsten ist Texas landschaftlich schön, es gibt öde, braune Landstriche mit wahrscheinlich breuner Gesinnung, ein weiterer Nachteil dieses Staates. Ob es die vielen Deutschen Einwanderer sind (die höchste Quote in den USA) weiß ich nicht.
    Es gibt auch wunderbar grüne Gegenden mit riesigen Laubwäldern und lieblichen kleinen Städten. Von daher ist alles halb und halb zu sehen.
    Alles in allem hat es mich verwundert, daß in wahrscheinlich jedem Land der Erde der Süden immer konservativ ist. Und in diesem Sinne ist Texas das Bayern der USA. Was Franz Josef Strauß für Bayern war, das war George W. Bush für Texas.

    Kurz und gut: Wie können an sich schöne Länder – mit wunderbarer Natur und landschaft und einer freundlichen Bevölkerung – solche Kriminellen und Vollidioten hervorbringen? Das bleibt für mich die ewige Frage, die mich immer wieder in meinen Urteilen und Vorurteilen beschäftigt.

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