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König der Löwen

König der Löwen Filmkritik

Der „König der Löwen“ ist einer der großartigen Klassiker aus dem Hause Disney. Da die Amerikaner aber auch gut wissen, wie man Geld verdient, werden die Klassiker im neuen technischen Gewand erneut verfilmt, um den Konzernumsatz in neue Höhen zu katapultieren. Als der Film im Sommer 2019 in die Kinos kam, hatten wir schon Lust ihn auf der großen Leinwand zu sehen, es fehlte aber am richtigen Zeitpunkt. Also gab es ihn jetzt als Blue Ray DVD Ware, perfekt für die Vorweihnachtszeit. Und Sylvia und ich waren schwer begeistert von der Perfektion, mit der man mit heutiger Computertechnik Tiere erschaffen kann, die echt aussehen.

Das ist bei fast allen Tierarten sehr gut gelungen, nur bei den Löwen hat man auf die letzten 10% verzichtet. Ich vermute, dass Absicht dahinter steckt, da man in Umfragen herausgefunden hat, dass Menschen zu perfekt gerenderte Figuren eher ablehnen. Das war meines Erachtens aber falsch. Auch da hätte man den ganzen Weg gehen können. Die Handlung ist hundert Prozent dem Original von 1994 entlehnt und viele Szenen sind sogar eins zu eins kopiert. Warum eine Geschichte in Gefahr bringen, die gut funktioniert hat sich Regisseur Jon Favreau bestimmt gedacht. Mir haben die deutschen Gesangseinlagen deutlich besser gefallen als 94, die waren etwas gefälliger und nicht so übertrieben.

Kenia, Disney und wir

Als Sylvia und ich vor 5 Jahren in Kenia waren, haben wir bei den Pelizzolis übernachtet. Die wohnen auf dem Grundstück der Dänin Karen Blixen, die „Jenseits von Afrika“ geschrieben hat. Susanne hat uns erzählt, wie sie die 3 Grafik Designer von Disney getroffen hat, die für den Film von 1994 Recherchen von Land und Tieren angestellt haben und wie sie Hakuna Matata entdeckt und kopiert haben. Wir haben auf unserer Reise völlig unbeabsichtigt die gleichen Erfahrungen gesammelt, wie die Zeichner. Ich hab euch hier die Fotos zusammengestellt, wie sie für König der Löwen geeignet wären und wünsche euch viel Spaß beim Film.

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